Foto der Woche Robbin Grimm

đź—ž 45/2023

Hoffnung für "Austherapierte" · Charité Vorreiter bei ePA · "Noise could take years off your Life!" · E-Learning nach Reha

Mirjam Bauer
Mirjam Bauer

đź“Ś 5 weekly picks

1 đź“Ś  Parkinson: Neue Hoffnung fĂĽr sogenannte „Austherapierte“

Bei fortschreitender Parkinson-Erkrankung kommen Therapien zum Einsatz, die beispielsweise Operationen am Gehirn erfordern. Helfen auch diese nicht mehr, gelten Erkrankte meist als austherapiert. Eine Studie unter der Leitung eines Teams um MINQ-Spezialist Prof. Paul Lingor, Co-Leiter der Parkinson-Ambulanz am Klinikum rechts der Isar der TU München, zeigt nun, dass auch vermeintlich hoffnungslose Fälle doch noch von einem Therapiewechsel profitieren können. Bislang wird diese Option aber nur sehr selten genutzt. „Die Ergebnisse unserer Studie ermöglichen uns nun eine klare Handlungsempfehlung“, sagt Lingor. „Wenn eine fortgeschrittene Therapie nicht oder nicht mehr die erwünschte Wirkung zeigt, sollte man einen Therapiewechsel erwägen. Diese Erkenntnis ist alles andere als trivial, denn es wäre auch möglich gewesen, dass im fortgeschrittenen Krankheitsstadium alle derzeit verfügbaren Therapien scheitern.“

Zukünftig möchten die Forschenden ein deutschlandweites Register anlegen, in das systematisch alle Parkinson-Patient:innen mit gerätegestützten Therapien aufgenommen werden sollen, um wissenschaftlich fundierte Leitlinien für die Kombination fortgeschrittener Therapien zu entwickeln.

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Parkinson ist nach Alzheimer weltweit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Bislang ist die Erkrankung nicht heilbar, es können lediglich die Symptome behandelt werden. In einem frühen Stadium lassen sich die Beschwerden meist durch Tabletten lindern. Schreitet die Krankheit fort, reicht dies häufig nicht mehr aus. Dies ist nicht nur mit hohen Kosten verbunden, sondern erfordert auch vergleichsweise schwere Eingriffe, wie beispielsweise die Tiefe Hirnstimulation, bei der analog zu einem Herzschrittmacher Elektroden ins Gehirn implantiert werden oder Pumptherapien, bei denen bestimmte Wirkstoffe über einen Schlauch direkt in den Darm oder über eine Nadel in die Bauchdecke gegeben werden. Doch auch diese fortgeschrittenen Therapien haben nicht immer den gewünschten Erfolg . Die Betroffenen gelten oft als austherapiert, was schwerwiegende Folgen für ihre Lebensqualität und Lebenserwartung haben kann.

Zu Studie der TUM, in der Forschende Daten aus 22 Behandlungszentren des Kompetenznetzes Parkinson aus ganz Deutschland zusammengetragen haben: https://doi.org/10.1212/WNL.0000000000207858

2 đź“Ś  CharitĂ© ist Vorreiter bei der elektronischen Patientenakte ePA

Die CharitĂ© – Universitätsmedizin Berlin hat mit der standardisierten Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) begonnen. Patient:innen erhalten zunächst insbesondere Arzt- und Entlassungsbriefe fĂĽr die Weiterbehandlung in ihre ePA. Verwaltet und zur Einsicht freigegeben wird die digitale Akte ausschlieĂźlich von den Patient:innen selbst.

In der ePA der TI sind alle relevanten Gesundheitsdaten wie Untersuchungsbefunde und weitere Dokumente an einer Stelle digital zusammengefasst und jederzeit verfĂĽgbar.

„Wir haben die ePA inzwischen bis auf wenige Ausnahmen in allen Bereichen der Charité ausgerollt. Mit der Einführung soll zusätzlich zur engeren Vernetzung sowie der Optimierung der Gesundheitsversorgung und einer Verbesserung der Behandlungsqualität auch der häufig zeitintensive Beschaffungsaufwand von relevanten Befunden reduziert werden“.

Prof. Dr. Martin E. Kreis, Vorstand Krankenversorgung CharitĂ©

Nach Angaben der Charité könnten bereits 74 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland diese Technik bereits nutzen. Doch weniger als als ein Prozent würden dies bereits auch tun. Die Verunsicherung scheint groß. Auch die ersten Erfahrung in der Charité bestätigen diese Zurückhaltung bei den ihren Patient:innen:

„Unsere ersten Erfahrungen zeigen, dass viele Patient:innen der Nutzung ihrer ePA durch die Charité zustimmen, tatsächlich aber gar keine ePA besitzen oder die Zugriffsberechtigung für die Charité noch nicht erteilt haben. Dies zeigt, dass die Aufklärungsarbeit von allen Seiten intensiviert werden muss.”

Prof. Dr. Martin E. Kreis

Bundesgesundheitsminister Lauterbach plant, die elektronische Patientenakte (ePa) ab Anfang 2025 in Deutschland flächendeckend einführen und die Daten auch für die Forschung zugänglich machen.

Weitere Informationen zur ePA der Charité

3 đź“Ś  ”Noise could take years off your Life”

Dass Lärm sich auf die Gesundheit auswirkt, ist nicht neu. Auf die Auswirkungen weist etwa das Bundesamt für Umwelt BAFU auf seiner Website hin. Die Auswirkungen von Lärm lassen sich auch belegen. Untersuchungen von Gehirnscans von Hunderten von Patient:innen etwa am Massachusetts General Hospital zeigten: Diejenigen, die in Gebieten mit hohem Verkehrslärm lebten, hatten wahrscheinlicher stark aktivierte Amygdalas, arterielle Entzündungen und innerhalb von fünf Jahren schwerwiegende Herzereignisse. Die Zusammenhänge blieben bestehen, selbst nachdem die Forscher andere Umwelt- und Verhaltensfaktoren berücksichtigten, die zu einer schlechten Herzgesundheit beitragen könnten, wie etwa Luftverschmutzung, sozioökonomische Faktoren und Rauchen. Tatsächlich kann Lärm sofortige Herzinfarkte auslösen: Höhere Ebenen der Fluglärmexposition in den zwei Stunden vor nächtlichen Todesfällen wurden mit herzbedingter Sterblichkeit in Verbindung gebracht.

Die New York Times dokumentiert unter der Headline “Noise could take years off your Life” in einer sehenswerten interaktiven Dokumentation anschaulich, wie sich die täglichen Lärmbelastungen auf unseren Körper auswirken.

https://www.nytimes.com/interactive/2023/06/09/health/noise-exposure-health-impacts.html

4 đź“Ś E-Learning fĂĽr Reha nach Amputation

Eine Amputation verändert das Leben grundlegend, bringt viele Einschränkungen mit sich und ist für die Betroffenen extrem belastend. In der Ukraine wurden seit Kriegsbeginn tausende Menschen verletzt, viele von ihnen verloren Gliedmaßen. Ob und wie gut Menschen nach einer Amputation wieder ins Leben zurückfinden, hängt stark von der Rehabilitation ab. Zur Unterstützung dieses Prozesses hat die Klinik für Rehabilitations- und Sportmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das Lernmodul RehAmpTT (Rehabilitation after Amputation. Teaching Tool) entwickelt. Das Tool ist Teil eines vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) mit rund 120.000 Euro geförderten Projekts zur strukturellen Verbesserung der rehabilitativen Versorgung amputierter Menschen in der Ukraine.

Die Ergebnisse dieses Projekts wurden in einem Report zusammengefasst und dem BMG zur weiteren Nutzung zur Verfügung gestellt. Das zusätzlich entwickelte Lernmodul richtet sich an medizinisches Fachpersonal, Betroffene und Angehörige in der Ukraine. Genauso gut ist es aber auch im deutschsprachigen Raum zur Versorgung amputierter Menschen einsetzbar. Das Online-Lernmodul ist über die Lernplattform der MHH für alle Interessenten in ukrainischer und deutscher Sprache verfügbar.

mehr zu RehAmpTT in ukrainischer und deutscher Sprache ĂĽber: https://digitale-lehre-mhh.de

5 đź“Ś  Rollende Post-COVID-Ambulanz

Seit letzter Woche fährt der Bus des WATCH-Projektes als mobile POST-COVID-Ambulanz durch Thüringen. Das Ziel des am Universitätsklinikum Jena koordinierten Projektes ist die Entwicklung neuer Versorgungsformen für Post-COVID-Betroffene insbesondere im ländlichen Raum. Dazu kombiniert das Versorgungsforschungsprojekt die wohnortnahe Untersuchung mit einer umfassenden telemedizinischen Betreuung. Der Innovationsfonds des G-BA fördert die neun Partnerinstitutionen mit insgesamt 5,8 Millionen Euro.

Koordiniert wird das Projekt am Universitätsklinikum von MINQ-Spezialist Prof. Dr. Andreas Stallmach und Dr. Christina Lemhöfer. Als eine der ersten Kliniken bundesweit richtete das UKJ eine Ambulanz für Post-COVID ein, aus der inzwischen ein interdisziplinäres Zentrum entstanden ist. Es meldeten sich viele Patient:innen, die zwar von der Infektion mit SARS-CoV2 genesen waren, sich aber noch gar nicht gesund fühlten. „Auch nach milden Infektionsverläufen sind die Betroffenen noch Monate später in ihrer Leistungs- und Belastungsfähigkeit eingeschränkt, und das im körperlichen, geistigen und seelischen Bereich“, so Prof. Dr. Andreas Stallmach, der Leiter des Zentrums. Der Zugang zu spezialisierter Diagnostik und der zeitintensiven symptomorientierten Therapie ist begrenzt und für die Betroffenen in ländlichen Regionen besonders beschwerlich.

Zum WATCH-Projekt

🛋️ 5 Fragen an ... Borwin Bandelow

Prof. Dr. Borwin Bandelow (*1951) - bei MINQ seit 2000 gelistet als Spezialist für Angststörungen - ist einer der bedeutendsten Angstforscher. Der Psychiater und Neurologe, Psychologe und Psychotherapeut ist Senior Scientist an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen und Bestsellerautor.

Da er keine neuen Patient:innen mehr aufnimmt, verabschiedet MINQ Prof. Bandelow nach ĂĽber 20 Jahren nun aus der Ă„rzteliste.

1. Was war rückblickend Ihr größter Erfolg in Ihrer beruflichen Karriere? Worauf sind Sie besonders stolz?

BB: Ich bin Leitlinien-Spezialist und habe die deutschen Leitlinien für Angststörungen verfasst als Erstautor. Zudem habe ich die Weltleitlinie für Angststörungen geschrieben. Hier bin ich weltweit als Erstautor tätig gewesen. Diese Leitlinie gilt kontinentübergreifend für alle.

(link: https://wfsbp.org/educational-activities/treatment-cuidelines-and-consensus-paper/)

  1. Worauf kommt es bei einem guten Arzt an?

(lacht..) Man muss die gesamte Palette bedienen können! Also Medizin verabreichen können und den Körper kennen. Die beherrsche ich als Arzt (Psychiater und Neurologe) und Psychologischer Psychotherapeut. Herzrasen muss nicht immer gleich ein Fall für den Kardiologen sein - es kann zu einer Angststörung dazugehören.

  1. Was wĂĽrden Sie gerne an Ihre jĂĽngeren Fachkollegen weitergeben?

Ich wĂĽrde den Jungen immer raten: (Be)handelt evidenzbasiert! Gerade in unserem Bereich tummeln sich viele Scharlatane. Unsere Leitlinie wurde weltweit von Spezialisten ĂĽberprĂĽft.

Dies gilt meines Erachtens fĂĽr alle Fachbereiche. Entscheidend ist doch: Was sagt die Wissenschaft?

  1. Sie waren als Spezialist für Angststörungen über 20 Jahre bei MINQ gelistet. Was kommt jetzt noch?

Für mein neues Buch über das Glück (Anm. d. Red. “Das Endorphin-Prinzip: Wie Glück im Gehirn entsteht”) werde ich weiterhin Lesungen und Interviews geben. Es gibt aber auch wissenschaftliche Projekte, die ich zu Ende führen will. Beispielsweise das ADHS-Syndrom. Auch als Nicht-Kinderpsychiater habe ich hierzu einige Theorien gebildet und Ursachenforschung betrieben. Letztlich geht es auch hierbei um Endorphine und deren Mangel.

  1. Sie gelten als Experte fĂĽr GlĂĽck und beziehen das auch auf den Genuss. Was muss ich denn essen, um glĂĽcklich zu werden?

Am besten das, was für unser Überleben wichtig ist! Unsere Zunge kennt verschiedene Geschmacksrichtungen. Die Nahrung schmeckt uns gut, wenn Eiweiß, Fett, Zucker, Salz und etwas Saures enthalten ist. Wenn die Zunge diese Geschmäcker erkennt, springt unser körpereigenes Belohnungssystem an, denn diese Nahrungsbestandteile brauchen wir zum Überleben. Die Zunge signalisiert uns, wenn diese Bestandteile im Essen vorkommen, schmeckt es lecker und löst ein Glücksgefühl bei uns aus. Die Zunge erkennt, welche lebenswichtigen Dinge ich essen muss, um meine wichtigen Körperfunktionen aufrechterhalten zu können.

đź’¬ Ăśber den Tellerrand

Machen Krankenhausbauten eher kränker als gesünder?

Wie in den weekly picks 🗞 28/2023 angekündigt, zeigt das Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne, wie Architektur den Heilungsprozess fördern kann. Ich war am Sonntag vor Ort und habe die anregende Ausstellung besucht.

Heilende Architektur ("Healing Architecture") bezeichnet in der Architektur von Gesundheitsbauten einen planerischen Ansatz, mit dem das körperliche und seelische und Wohlbefinden von Patienten, Personal und Angehörigen gestärkt werden soll: Das Krankenhaus als ein weniger deprimierend wirkender Ort. Beispiele aus Freiburg oder dem oberbayerischen Agatharied zeigen, dass mit wenigen Mitteln das Krankenhaus zu einem "angstfreien Raum" werden kann. Im Kinderkrankenhaus Freiburg etwa sind die Räume, die nicht desinfiziert werden mĂĽssen, in Eingangsnähe angelegt. Grund: Der Geruch von Desinfektionsmitteln macht vielen Kindern Angst. Die Geruchskulisse spielt eine wichtige Rolle fĂĽr die heilende Architektur.


Trotz Notständen des Klinikwesens sind die Kuratoren überzeugt, "dass diese aktuellen Entwicklungen die einmalige Chance bieten, über innovative Modelle im Gesundheitswesen nachzudenken und die Architektur zu befähigen, sich daran aktiv zu beteiligen."
In der Ausstellung können die Besucher:innen mit Klebepunkten darüber abgestimmen, mit wie vielen Personen man bei einem 10-tägigen Aufenthalt nach einer schweren OP das Zimmer teilen möchte. Die heutigen Antworten entsprechen der Erwartung: ca 80% bevorzugen ein Einzelzimmer, 15 % würden ihr Krankenzimmer mit einer Person teilen, 5 % mit zwei Personen.

Aufschlussreich ist auch die Frage, wie oft man während einer Arbeitswoche den/die "schwerkranke:n Liebste:n" im Krankenhaus besuchen würde, wenn die Fahrzeit mehr als 45 Minuten betrüge. Die Neigung schwindet mit jedem Kilometer.
Interaktiv lädt die Ausstellung im dritten Raum ihre Besucher:innen dazu ein, in einen Dialog einzutreten, untereinander oder mit Expert:innen in Vorträgen, Debatten und Workshops. Zudem gibt es eine themenbezogene Bibliothek sowie filmische Schnipsel. Erklärtes Ziel ist es, den Gesundheitsbau der Zukunft "menschenzentriert zu gestalten". In der Ausstellung übernehmen die so genannten "heilenden Sieben" eine prüfende, ordnende und reflektorische Rolle: Geruchskulisse, Privatheit und Rückzugsraum, Aussicht und Weitsicht, Orientierung, Geräuschkulisse, Kraftpunkte und menschliches Maß. Dreizehn beispielgebende Projekte werden thematisch der jeweiligen Variable zugeordnet, die dem Analyseergebnis entspricht.

Schirmherr der Ausstellung ist Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach.
Kurator:innen sind Tanja C. Vollmer, Andres Lepik und Lisa Luksch.

đź“…  Das Kranke(n)haus. Wie Architektur heilen hilft läuft noch bis zum 21.01.2024

đź“Ł Veranstaltungen

đź“Ł 1 Symposium zur KĂĽnstlichen Intelligenz

Unter dem Motto „KI in der Medizin“ laden die Universität des Saarlandes, das Universitätsklinikum (UKS) und das Deutsche Forschungszentrum fĂĽr KĂĽnstliche Intelligenz (DFKI) und die Hochschule Kaiserslautern am 17. und 18. November 2023 zu einem ganztägigen Symposium ein.

Das Symposium wird sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Medizin beschäftigen. Die Verwendung von KI-Technologien in der medizinischen Diagnostik und Therapie bietet viele Chancen, die Gesundheitsversorgung zu verbessern und die Effizienz zu steigern. Expert:innen aus Wissenschaft und Industrie werden präsentieren, wie KI in der medizinischen Praxis eingesetzt wird und welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind. Die Organisation haben Prof. Dr. Sascha Kreuer, der die experimentelle Anästhesiologie an der Klinik für Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum (UKS) in Homburg leitet, sowie Prof. Dr. Wolfgang Reith, Direktor der Klinik für Interventionelle Neuroradiologie am UKS, mit ihren Teams übernommen.

Link Zur Anmeldung und zum Programm

đź“Ł 2 LangzeitĂĽberleben bei BauchspeicheldrĂĽsenkrebs

Die Welt sieht LILA: Am Donnerstag, 16. November 2023, machen wieder weltweit Menschen auf das Thema BauchspeicheldrĂĽsenkrebs aufmerksam.

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Das Pankreaskarzinom gehört zu den aggressivsten Krebserkrankungen. Jährlich erhalten allein in Deutschland über 17.000 Menschen die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und fast genauso viele sterben daran. Ein frühzeitiges Erkennen dieser heimtückischen Erkrankung ist essenziell, weshalb die Erlanger Expert:innen die Bevölkerung für das Thema allgemein sowie insbesondere für erste mögliche Symptome sensibilisieren möchten.

Anlässlich des Welt-Pankreaskrebstags werden z.B. Gebäude lila angestrahlt und es finden zahlreiche Veranstaltungen statt. MINQ-Spezialist Prof. Dr. Robert Grützmann Direktor der Chirurgischen Klinik Erlangen, lädt zum Patientensymposium „Langzeitüberleben bei Bauchspeicheldrüsenkrebs – Behandlung und Ernährung“ ein. Neben ihm referiert auch Dr. Yael Adler, Dermatologin und Ernährungsmedizinerin aus Berlin.

Die Veranstaltung findet am 16. November im Hörsaal Östliche Stadtmauerstraße 11 in Erlangen statt und beginnt um 16.00 Uhr. Alle Interessierten sind herzlich willkommen; die Teilnahme ist kostenlos und es ist keine Anmeldung erforderlich.

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Bildnachweise: 1 Privat BB, 2 strobo B M, MĂĽnchen 3 Leon van der Velden 4 Ewout Huibers 5 Stefan MĂĽller-Naumann

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