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🗞 26/2024

Lebenserwartung in Deutschland: Schlusslicht · Elefanten sprechen sich mit Namen an · Große QualitĂ€tsunterschiede bei der Palliativversorgung

Mirjam Bauer Karl-Richard Eberle

📌 5 weekly picks

1 📌 Schlusslicht: Lebenserwartung in Deutschland geringer als im westeuropĂ€ischen Durchschnitt

Deutschland gehört in Westeuropa zu den Schlusslichtern bei der Lebenserwartung und verliert weiter an Anschluss. Der irritierende Befund: Seit der Jahrtausendwende haben die Menschen sowohl West- als auch Ostdeutschland gegenĂŒber den anderen LĂ€ndern Westeuropas eine geringere Lebenserwartung. Betrug der RĂŒckstand von Deutschland bei der Lebenserwartung der MĂ€nner im Jahr 2000 rund 0,7 Jahre, ist dieser bis 2022 auf 1,8 Jahre angestiegen. Ein Ă€hnliches Bild zeigt sich auch bei den Frauen: Hier vergrĂ¶ĂŸerte sich der Abstand bei der Lebenserwartung von 0,7 Jahren (2000) auf aktuell 1,4 Jahre.

<aside> 💡 Zu dem wachsenden RĂŒckstand Deutschlands in der Lebenserwartung tragen einzelne Altersgruppen in unterschiedlicher Art und Weise bei. WĂ€hrend die Sterblichkeit von Menschen unter 50 Jahren im Rahmen des westeuropĂ€ischen Durchschnitts liegt, ist sie bei der Bevölkerung ĂŒber 65 Jahre deutlich erhöht. Bei den Frauen weisen in Deutschland gerade Personen im Alter ab 75 Jahren eine höhere Sterblichkeit auf als Gleichaltrige im westeuropĂ€ischen Ausland. Dagegen tragen bei den MĂ€nnern, insbesondere die Alter zwischen 55 und 74 Jahren zur LĂŒcke bei.

„Um Deutschlands RĂŒckstand bei der Lebenserwartung zu verringern, mĂŒsste die Sterblichkeit insbesondere im höheren Alter reduziert werden“ Mitautor Dr. Sebastian KlĂŒsener, Forschungsdirektor am BiB

Die Studie von Mitarbeitenden des Bundesinstituts fĂŒr Bevölkerungsforschung (BiB) und des Max-Planck-Instituts fĂŒr demografische Forschung untersuchte die Sterblichkeitstrends ĂŒber mehrere Jahrzehnte hinweg.

📝 Zur Originalstudie: Grigoriev, Pavel; Sauerberg, Markus; Jasilionis, Domantas; van Raalte, Alyson; KlĂŒsener, Sebastian (2024): Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland im internationalen Kontext. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 67(5): 493–503. https://doi.org/10.1007/s00103-024-03867-9

2 📌 Gender-Unterschiede bei ALS-Medikation

Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, verlĂ€uft fast immer tödlich. Forschende der Technischen UniversitĂ€t MĂŒnchen (TUM) und des UniversitĂ€tsklinikums rechts der Isar haben die molekularen HintergrĂŒnde von ALS systematisch untersucht. Das Team fand jetzt heraus, dass sich ALS in Subtypen unterteilen lĂ€sst, nach denen auch die Medikamente unterschiedlich wirksam sein können. Deutliche Unterschiede gibt es zudem zwischen MĂ€nnern und Frauen.

Zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass sich die ALS-Erkrankung in vier Subtypen unterteilen lassen. Forschungsleiter und MINQ-Spezialist Prof. Paul Lingor, Neurologe am UniversitĂ€tsklinikum rechts der Isar:„Anhand der klinischen Symptome der Erkrankung kann man diese Varianten nicht unterscheiden. Auf molekularer Ebene passieren aber sehr unterschiedliche Dinge. Dadurch könnte ein Wirkstoff, der bei einem ALS-Subtyp wirkungslos ist, bei einem zweiten durchaus hilfreich sein.“ WĂ€hrend bei einem hĂ€ufigen Subtyp Gene betroffen waren, die mit EntzĂŒndungsprozessen und Immunantworten verbunden sind, gab es bei einem anderen vor allem Störungen bei der Transkription von DNA in RNA-MolekĂŒle. Bei zwei weiteren ließen sich unterschiedliche Anzeichen fĂŒr oxidativen Stress in den Zellen feststellen. Die Forschenden nehmen an, dass sich der ALS-Subtyp im Laufe einer Erkrankung auch Ă€ndern kann.

MĂ€nner erkranken etwa 1,2-mal hĂ€ufiger als Frauen an ALS. Die AufschlĂŒsselung der molekularen Prozesse zeigte deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. WĂ€hrend die vier Subtypen bei beiden offenbar gleichermaßen hĂ€ufig auftreten, stellten die Forschenden bei MĂ€nnern eine deutlich grĂ¶ĂŸere Zahl an verĂ€nderten Genprodukten fest. Das könnte aus Sicht der Forschenden bedeuten, dass MĂ€nner und Frauen kĂŒnftig unterschiedlich behandelt werden mĂŒssen. „Ein wichtiger nĂ€chster Schritt ist es, einen Weg zu finden, den ALS-Subtyp von Patient:innen zu Lebzeiten festzustellen – daran arbeiten wir aktuell“, so Lingor. Weiterlesen auf den Seiten der TUM

Zur Originalpublikation in nature

3 📌 Besorgniserregend: Große QualitĂ€tsunterschiede bei der Palliativversorgung

Wenn ein Mensch so schwer erkrankt ist, dass Heilung nicht mehr möglich, muss eine angemessene medizinische Versorgung auf die Erhaltung der LebensqualitĂ€t in der verbleibenden Zeit zielen. Um diesem Anspruch flĂ€chendeckend gerecht zu werden, wurde die palliative Versorgungsstruktur in der BRD erweitert durch Palliativstationen, Hospize und ambulante Palliativteams. Bundesweit erhĂ€lt inzwischen mehr als die HĂ€lfte der ambulanten Patient:innen eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Diese SAPV war ursprĂŒnglich als Versorgungsform fĂŒr FĂ€lle mit komplexem Symptomgeschehen und besonderem Zuwendungsbedarf gedacht, kommt jetzt aber bereits in der Mehrzahl der FĂ€lle zum Einsatz. Ein neues Datenportal (vom G-BA gefördert), betrieben von UniversitĂ€tsklinikum Jena und BARMER, liefert jetzt deutschlandweite Kennzahlen zu Inanspruchnahme, QualitĂ€t und Kosten der Hospiz- und Palliativversorgung. Allerdings zeigt die Datenauswertung zur medizinischen Versorgung am Lebendende große regionale Unterschiede.

Um die Versorgung zu evaluieren, wertete das UniversitĂ€tsklinikum Jena unter der Leitung von PD Dr. Antje Freytag gemeinsam mit dem BARMER Institut fĂŒr Gesundheitssystemforschung auf Basis der BARMER-Routinedaten die Inanspruchnahme, QualitĂ€t und Kosten der verschiedenen Versorgungsformen aus. WĂ€hrend im Zeitraum von 2016 bis 2021 z.B. in Bayern 36,3 Prozent der palliativ versorgten Versicherten im Krankenhaus verstarben, waren es in Westfalen-Lippe nur 23,2 Prozent. Dabei sticht der Bereich der KassenĂ€rztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe nicht nur bei diesem QualitĂ€tsindikator fĂŒr gute palliative Versorgung hervor. Versorgte Menschen erhalten dort in den letzten 30 Lebenstagen auch die wenigsten belastenden Behandlungen, zu denen z.B. RettungsdiensteinsĂ€tze, Krankenhauseinweisungen, Intensivbehandlungen, Chemotherapien oder kĂŒnstliche ErnĂ€hrung zĂ€hlen – und das bei der im Vergleich höchsten KosteneffektivitĂ€t.

Viele Kennzahlen des pallCompare Monitors sind bis auf Kreisebene sowie nach Erkrankungen und Versorgungssetting differenzierbar. Sie zeigen kleinrĂ€umige Unterschiede und AuffĂ€lligkeiten, z.B. die besonders große Spanne innerhalb der Landkreise ThĂŒringens bei RettungsdiensteinsĂ€tzen im letzten Lebensmonat von 26,8% im Saale-Orla-Kreis bis 46,5% im Wartburgkreis. „Der Monitor macht auch deutlich, dass Palliativversorgung dazu beitragen kann, dass Sterben seltener im Krankenhaus stattfindet, dass der Palliativversorgungsgrad bei Patienten mit Krebs höher ist als bislang bekannt, aber auch, dass zuhause palliativ versorgte Menschen deutlich mehr belastende Therapien erhalten als solche im Pflegeheim“ so MINQ-Spezialist Prof. Dr. Ulrich Wedding, von der Palliativmedizin des UniversitĂ€tsklinikums Jena.

Weitere Informationen zu pallCompare auf der Projekthomepage

4 📌 Neue Erkenntnisse ĂŒber die Stimmproduktion in Opernarien

Die höchsten Töne des Operngesangs werden doch gesungen. Lange glaubte man, dass diese höchsten Töne nur mit einem sogenannten „Pfeif“-Stimmregister erzeugt werden können. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Echternach vom LMU Klinikum MĂŒnchen und Stimmforscher Prof. Dr. Christian T. Herbst von der UniversitĂ€t Wien widerlegte nun diese Annahme. In ihrer neuen Studie konnten sie zeigen, dass die hohe Operngesangsstimme auf demselben Prinzip beruht wie die Stimmproduktion beim Sprechen und dem Gesang bei tieferen Tönen. FĂŒr die wissenschaftliche Studie traten die SĂ€ngerinnen nicht wie sonst vor einem großen Publikum, dafĂŒr vor einem kleinen und ganz besonderen auf. Denn um die Tonerzeugung bei besonders hohen Tönen zu untersuchen, machten die Wissenschaftler Videoaufnahmen – im Kehlkopf der SĂ€ngerinnen. Bei dieser sogenannten transnasalen Endoskopie entstanden Ultrahochgeschwindigkeits-Videoaufnahmen von neun professionellen OpernsĂ€ngerinnen.

Die Analyse der Aufnahmen zeigte: AbhĂ€ngig von der gesungenen Tonhöhe vibrieren und kollidieren die Stimmlippen im Kehlkopf 1.000 bis 1.600 Mal pro Sekunde, was exakt der Frequenz des erzeugten Tons entspricht. Dies steht in Gegensatz zu dem angeblichen, aber durch diese Studie widerlegten „Pfeif“-Mechanismus, der eine Unbeweglichkeit der Stimmlippen wĂ€hrend der Stimmproduktion erfordert hĂ€tte.

Die Studie zeigt somit deutlich, dass der „Standard“-Mechanismus der Stimmproduktion beim Menschen und den meisten SĂ€ugetieren auch fĂŒr die obersten Tonlagen des Operngesangs gilt. Simulationen mit einem Computermodell legen nahe, dass die SĂ€ngerinnen ihre höchsten Töne unter anderem nur mit einer stark erhöhten Spannung der Stimmlippen, unterstĂŒtzt durch sehr hohe Ausatmungs-LuftdrĂŒcke, erzeugen können.

Weiteres hierzu auf den Seiten der LMU

5 📌 Organoide - nicht Mensch, nicht Tier, nicht Sache?

Gehirnorganoide aus Stammzellen wachsen im Reagenzglas. Sie können der Forschung helfen, neurologische VorgĂ€nge und Erkrankungen besser zu verstehen, personalisierte Therapien zu entwickeln und Arzneistoffe zu testen, ohne dass es eines Tierversuchs bedarf. Doch Organoide können immer mehr – wer weiß, ob sie nicht irgendwann Schmerz empfinden oder ein Bewusstsein entwickeln werden? Was sind sie also? Und welches Schutzes bedĂŒrfen sie? Dr. Lara Wiese, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fĂŒr Sozial- und Gesundheitsrecht, Bochum, wirft diese Fragen auf und spricht sich dafĂŒr aus, sie frĂŒhzeitig und interdisziplinĂ€r zu diskutieren. FĂŒr ihre Arbeit wurde die Juristin jetzt mit dem Forschungspreis 2024 des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AKEK) ausgezeichnet.

Noch sind die FĂ€higkeiten von Organoiden und auch ihr Wachstum limitiert, weil sie aufgrund eines fehlenden GefĂ€ĂŸsystems irgendwann ihr Inneres nicht mehr mit NĂ€hrstoffen versorgen können. Aber man könnte kĂŒnstliche GefĂ€ĂŸnetzwerke schaffen oder die Organoide in einen lebenden Organismus, z.B. in eine Maus, transplantieren. Was fĂŒr eine Art Mischwesen erzeugt man dadurch? In ihrem Aufsatz wirft Wiese die Frage auf, was Hirnorganoide unter juristischen Gesichtspunkten eigentlich sind oder irgendwann einmal sein könnten. ZukĂŒnftige, weiterentwickelte Hirnorganoide könnten bestimmte Eigenschaften aufweisen, die sie von gewöhnlichen Biomaterialien unterscheiden und eine andere Klassifizierung nahelegen. Doch sind sie auch nicht Mensch und nicht Tier. „Der hin und wieder in Bezug auf Hirnorganoide genutzte Begriff ‚Novel Beings‘, also neuartige Wesen beziehungsweise Lebensformen, erscheint daher durchaus treffend“, so Wiese.

„Bestrebungen, Hirnorganoide zu schĂŒtzen und ihre Nutzung zu beschrĂ€nken, wĂŒrden mit der grundgesetzlich gesicherten Forschungsfreiheit kollidieren“, so Wiese. „Man kann auch nicht einfach aus Vorsicht das Tierschutzgesetz auf Organoide anwenden. Denn sie sind keine Tiere und zudem – anders als Tiere – aktuell nicht durch die Verfassung geschĂŒtzt.“ Letzteres könnte sich in Zukunft Ă€ndern, und dann wĂ€re beispielsweise auch ein spezielles Hirnorganoidschutzgesetz denkbar, das etwaige konfligierende Interessen in einen Ausgleich bringen könnte. Lara Wiese plĂ€diert dafĂŒr, die Diskussion darĂŒber jetzt zu beginnen und sie möglichst interdisziplinĂ€r anzulegen. „Die klĂ€rungsbedĂŒrftigen Aspekte sind nicht nur in höchstem Maße komplex, sondern von grundsĂ€tzlicher Relevanz: Insbesondere mit Blick auf gegenwĂ€rtige und zukĂŒnftige ‚Novel Beings‘ könnte der Umgang mit Hirnorganoiden als Blaupause dienen.“ Mehr Infos zu den Organoiden auf den Seiten des IDW Zur Publikation


💬 Über den Tellerrand

Elefanten sprechen sich womöglich mit Namen an

Elefanten sprechen sich einer Studie zufolge womöglich mit namenĂ€hnlichen Rufen an. Ein Team von Forschern aus den USA hat die Rufe Afrikanischer Elefanten untersucht. Laut ihrer Studie unterscheidet sich ihre Ansprache je nach EmpfĂ€nger – und variiert, je nachdem, ob ein oder mehrere Tiere adressiert werden. Innerhalb einer Familiengruppe könnte dabei jeweils die gleiche Bezeichnung fĂŒr ein Tier genutzt werden, so das Forschungsteam im Fachjournal „Nature Ecology & Evolution“. Denkbar sei aber auch, dass fĂŒr ein Familienmitglied gleich mehrere Namen kursierten.
Bisher sei nur bekannt, dass manche Tiere funktionale Rufe fĂŒr eine bestimmte Nahrung oder ein bestimmtes Raubtier nutzen, erlĂ€utern die Forschenden um Michael Pardo von der Colorado State University in Fort Collins. Diese Rufe seien aber in der Regel angeboren. Erlernte Bezeichnungen wie Personennamen erweiterten den Ausdrucksbereich der Kommunikation sowie die Möglichkeiten kooperativen Verhaltens.

Bisher sei die Verwendung persönlicher Namen nur vom Menschen bekannt. Elefanten haben eine Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten und unterhalten lebenslange differenzierte soziale Bindungen mit vielen Individuen. Mit ihrer Stimme ĂŒbermitteln sie – Ă€hnlich wie Menschen – zahlreiche Informationen etwa zu Alter, Geschlecht und emotionalem Zustand. Artgenossen rufen sie den Wissenschaftlern zufolge unter anderem, um Kontakt zu einem weit entfernten Tier aufzunehmen, um ein ankommendes Tier zu begrĂŒĂŸen oder in Form eines fĂŒrsorglichen Zurufs beim SĂ€ugen, Trösten oder Aufwecken eines Kalbes.

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đŸ€• IchalsPatient

Herausnehmbarer Zahnersatz belastet die Psyche

Verbesserungen in der zahnĂ€rztlichen Versorgung und der gesellschaftliche Stellenwert gesunder ZĂ€hne haben dazu gefĂŒhrt, dass die Menschen mehr Wert auf ihre Mundgesundheit legen. Die höhere Lebenserwartung fĂŒhrt gleichzeitig dazu, dass immer mehr Menschen im höheren Lebensalter Zahnersatz benötigen. Aber nicht alle Patienten können sich implantatgetragenen Zahnersatz leisten. FĂŒr viele ist herausnehmbarer Zahnersatz oft die einzige praktikable Option.
Eine neue Studie zeigt, wie sehr Zahnverlust Patienten emotional belasten kann.
Nicht selten decken sich die Erwartungen der Patient:innen an den Zahnersatz nicht mit der RealitĂ€t. Finanzielle Aspekte spielen hier eine große Rolle, denn viele können sich ihre Wunschversorgung nicht leisten. Die Studie zeigt auch, dass Zahnverlust und herausnehmbarer Zahnersatz fĂŒr viele schambehaftete Themen sind. Insbesondere das erste Einsetzen und Anpassen der Prothese ist fĂŒr viele Patienten ein emotional aufgeladener Prozess, dessen Erfahrung sich auf den Gesamterfolg der Behandlung auswirken kann.
Forschende haben die emotionalen Herausforderungen untersucht, die Patienten erleben, wenn sie ZĂ€hne verlieren und auf Zahnersatz angewiesen sind.

Die Studie unterstreicht auch die Notwendigkeit, die Patient:innen auf emotionaler Ebene zu unterstĂŒtzen, die Passform der Prothese zu verbessern, die Patienten ĂŒber die Prothesenpflege aufzuklĂ€ren und die Scham und das Stigma zu bekĂ€mpfen, die mit dem Tragen von Prothesen verbunden sind. Die Autoren resĂŒmieren, dass die emotionalen Folgen des Zahnverlusts in die Erfahrung der Anpassung einer Prothese einfließen. Diese Emotionen wirken sich auf die klinische Interaktion aus und zeigen, wie die Patienten den Prozess interpretieren.

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Zur Studie im Journal of Dentistry


🏆 MINQs Choice

Nach mehr als 25 Jahren aktiver Recherche und Erstellung der Ärztelisten, die seit 1997 regelmĂ€ĂŸig zuerst in der Zeitschrift FOCUS publiziert wurden und seit 2022 im Magazin stern erscheinen, haben wir uns entschlossen, unter dieser Rubrik - gewissermaßen in eigener Sache - jede Woche auf 3 besondere Mediziner:innen zu verweisen.

Prof. Dr. Karin Pfister - MINQ-Spezialistin seit 2017

Prof. Dr. med. Maximilian Burger - MINQ-Spezialist seit 2015

Dr. med. Klaus Weil - MINQ-Spezialist seit 2021

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