Foto der Woche Peter Wimberg

🗞 16/2023

Leipzig School of Psychosocial Health · Drohnen im MarkgrÀflerland · Neuer DGK-PrÀsident · AOK-Studie

Karl-Richard Eberle
Karl-Richard Eberle

📌 5 weekly picks

1 📌 ”Wie gehen wir mit Krisen um?”

Die „Leipzig School of Psychosocial Health“ startet am 26. April 2023 mit einer Online-Vortragsreihe. Im Zentrum: der Umgang mit körperlichen oder psychischen Krisen und mit psychischen Krankheiten. Auftakt ist der Vortrag von Prof. Dr. Georg Schomerus mit dem Titel: “Überlastung, Erschöpfung, psychische Krankheit: Wie sich unser Umgang mit seelischen Krisen verĂ€ndert”. -  Überblick ĂŒber die folgenden Themen

đŸ’» die VortrĂ€ge finden jeweils mittwochs 17 Uhr bis 18.30 Uhr, online unter www.ukl-live.de/lsph

2 📌 Drohneneinsatz im MarkgrĂ€flerland

Regelflugbetrieb in der Medizinlogistik: Ab August werden Drohnen Laborproben zwischen den Helios Kliniken in Breisach und MĂŒllheim transportieren. Die erforderliche Genehmigung fĂŒr die Aufnahme des Flugbetriebs ist erteilt. “Der Transport von Blut- oder Gewebeproben in der Luft ist schneller, zuverlĂ€ssiger und umweltfreundlicher als auf der Straße. Er macht uns unabhĂ€ngiger vom Landverkehr und eröffnet völlig neue Perspektiven in Bezug auf Laborstandorte und deren Auslastung“, sagt Enrico Jensch, COO von Helios. Weitere Flugstrecken in Deutschland sollen folgen. Helios beschĂ€ftigt seit kurzem auch einen ausgebildeten Fernpiloten im Bereich der Infrastruktur, der Drohnen ohne direkten Sichtkontakt steuern darf. weiterlesen

3 📌 Personalie: Prof. Dr. med. Holger Thiele, Herzzentrum Leipzig

Prof. Dr. med. Holger Thiele vom Herzzentrum Leipzig ist neuer PrĂ€sident der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Kardiologie. Thiele ist stellvertretender Ärztlicher Direktor und Direktor der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Kardiologie am Herzzentrum Leipzig.

Thiele konnte mit einer ĂŒber 700 Patienten umfassenden, randomisierten CULPRIT-SHOCK Studie internationale Aufmerksamkeit erzielen. Darin gelang der Nachweis, dass es - “in Bezug auf das Überleben und gefĂ€hrliche Begleiterkrankungen, wie schwerem Nierenversagen - die Prognose der Betroffenen erheblich verbessert, wenn ausschließlich das fĂŒr den Infarkt verantwortliche GefĂ€ĂŸ behandelt wird". Das entsprach nicht den bis dato geltenden allgemein anerkannten Leitlinien. Der Mediziner fĂŒhrte dazu aus: "Die Ergebnisse unserer Studie lassen sich damit mit 'keep it simple' - also 'halte es möglichst einfach' - zusammenfassen und werden sicherlich dazu fĂŒhren, dass die bisherigen Leitlinien zur Behandlung des Herzinfarktes in Kombination mit einem kardiogenen Schock vollkommen neu ausgelegt werden mĂŒssen".

zur DGK

zur Kardiologie am Herzzentrum Leipzig

4 📌 AOK: Spezialisierung senkt Todesfallrisiko

In Deutschland könnten jĂ€hrlich tausende KrebstodesfĂ€lle durch eine Versorgung der Patienten in spezialisierten Tumorzentren vermieden werden. Das ist das Ergebnis einer von der Krankenkasse AOK in Berlin vorgestellte Analyse. Demnach könnten rund 4700 SterbefĂ€lle innerhalb der ersten fĂŒnf Jahre nach der Diagnose verhindert werden, wenn die Behandlung in einem von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Zentrum erfolge, so die AOK-Vorstandsvorsitzende Carola Reimann. Eine qualitĂ€tsorientierte Reform der Krankenhausstrukturen sei dringend erforderlich ist, betonte Reimann. Die Verbesserung der BehandlungsqualitĂ€t mĂŒsse zentrales Ziel der geplanten Krankenhausreform bleiben. zum Report

5 📌 Saubere HĂ€nde, mehr Sicherheit

Krankenhausinfektionen sind ein ernstes Problem, das zu verlĂ€ngerten Krankenhausaufenthalten, Komplikationen in der Behandlung bei Patient:innen fĂŒhren kann. Die Kampagne „Aktion Saubere HĂ€nde“ setzt sich dafĂŒr ein, die HĂ€ndehygiene im Gesundheitswesen zu verbessern und Krankenhausinfektionen vorzubeugen. Die Kampagne wurde von der CharitĂ© – UniversitĂ€tsmedizin Berlin ins Leben gerufen und wird von vielen anderen KrankenhĂ€usern und Gesundheitseinrichtungen unterstĂŒtzt.

Die Asklepios Klinik Schildautal hat erneut das Goldzertifikat erworben darf weitere zwei Jahre dieses Siegel tragen. MINQ wertet in seinen Recherchen diese Auszeichnungen aus, was auch zu einem besseren Abschneiden der ausgezeichneten Abteilungen in den Kliniklisten fĂŒhrt. zur Klinik

Newsletter

Kommentare