Bild der Woche Robert Collins

🗞️ 06/2023

Internationaler Kinderkrebstag | postnatale Depression | neurovaskuläres Netzwerk

Karl-Richard Eberle
Karl-Richard Eberle

1 đź“Ś Internationaler Kinderkrebstag

Am 15. Februar ist Internationaler Kinderkrebstag. Zahlreiche Organisationen nehmen dies zum Anlass, auf die verschiedenen Erscheinungsformen und Symptome bei Kindern hinzuweisen: wie kann die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt werden? Die Deutsche Krebshilfe verweist auf die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe, die 1996 gegründet wurde und eine geeignete Anlaufstelle für ratsuchende Eltern ist. Der Leiter des Kinderonkologischen Zentrums des Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH) Prof. Dr. Stefan Rutkowski am Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), nimmt den Tag zum Anlass, über aktuelle Entwicklungen in der Krebsmedizin und -therapie zu berichten. weiterlesen

2 đź“Ś Hilfe bei postnataler Depression

Bei Frauen können sich nach einer Schwangerschaft Depressionen einstellen, die oft nicht erkannt oder mißdeutet werden. Mit dem „UplusE“-Projekt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie der Klinik für Neugeborene, Kinder und Jugendliche am  Klinikum Nürnberg soll ein flächendeckendes Screening aufgebaut werden, um diese Frauen zu ermitteln und zu unterstützen. Das nützliche Projekt wird vom vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit 4,6 Millionen Euro gefördert. weiterlesen

3 📌 Neues Neurovaskuläres Netzwerk

Elf Kliniken aus Unterfranken und Baden-Württemberg haben sich in einem neuen Neurovaskulären Netzwerk zusammengeschlossen. Ziel ist es, die Patientenversorgung zu optimieren. Das interdisziplinär ausgerichtete Netzwerk soll eine innovative überregionale Versorgungsstruktur für Patientinnen und Patienten mit neurovaskulären Erkrankungen bilden und die kompetente Versorgung beschleunigen. Das Netzwerk strebt noch in diesem Jahr eine Zertifizierung bei der Deutschen Schlaganfallgesellschaft an. weiterlesen

Siehe auch: Übersicht Zertifizierte Neurovaskuläre Netzwerke

4 đź“Ś Schonendere Diagnostik

Im Deutschen Herzzentrum der Charité (Campus Benjamin Franklin, Leitung Prof. Dr. med. Ulf Landmesser) ist ein Team um die Kardiologin PD Dr. med. Heidecker auf eine Untersuchungsmethode gestoßen, die es ermöglicht, Herzmuskelentzündungen frühzeitig und ohne belastende Strahlung zu entdecken. Das Verfahren, die sogenannte Magnetokardiographie (MKG), ist erprobt, spielte in der Herzmedizin bisher aber nur eine untergeordnete Rolle. weiterlesen

5 đź“Ś Mit Naturstoffen wirksam sein

Mit der Gründung eines Naturstoffzentrums durch die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie der Universitätsmedizin Mainz werden die Forschungsaktivitäten zu urologischen Tumorerkrankungen erweitert. Der Ansatz: isolierte Wirkstoffe aus Pflanzenextrakten (beispielsweise Artesunat aus dem Einjährigen Beifuß, Curcumin aus der Kurkuma-Wurzel oder Sulforaphan aus Brokkoli) könnten die Krebstherapie wirksam unterstützen und ergänzen. Besonders bei Resistenzen einzelner Krebszellen im Rahmen der herkömmlichen Tumortherapie könnten die unterstützende Wirkung der natürlichen Wirkstoffe greifen. weiterlesen

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Wiedervorlage: Ein interessanter Forschungsansatz, den uns interessiert.

đź’¬ Ăśber den Tellerrand

1 Nestsanierung glĂĽcklich abgeschlossen

Ein Storchennest in Wittgensdorf, einem Ortsteil von Chemnitz, mußte saniert werden. Der Einsatz wurde von der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums Chemnitz mit einer Spende von 3.000 Euro unterstützt. Das Statement von Chefarzt Dr. med. Lutz Kaltofen bei der Scheckübergabe beweist Humor: „Der Storch gehört, wie auch die Hebammen, zu unserer Geburtshilfe dazu. Und damit die Störche wieder sicher landen können, wollten wir gern ein Projekt in der näheren Umgebung unterstützen. Wir hoffen, dass bald eine Storchenfamilie in Wittgensdorf ein gemütliches Zuhause findet und sich das in unseren Geburtenzahlen niederschlägt.“

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