🗞 35/2025
Neue Psychiatrie: Lebensstil als Therapie · Wie KI durch Klangdiagnostik Krankheiten erkennt · Zellgeflüster gegen Krebs · Hoffnung bei Speiseröhrenkrebs · Mikroplastik in Glasflaschen · Flugzeugtoiletten als Frühwarnsysteme · Edvard Munchs Blick auf Gesundheit, Krankheit und Heilung
📌 5 weekly picks
1 📌 Psychiatrie neu denken: Lebensstil als Schlüssel zur besseren Versorgung 🧠💪
Die Lancet Psychiatry Commission fordert in ihrer neusten Veröffentlichung, Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung, Schlaf und Rauchstopp systematisch in die psychiatrische Versorgung zu integrieren. Ziel ist es, die deutlich verkürzte Lebenserwartung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern.
Denn: Laut Hauptautor Scott Teasdale aus Sidney beeinflusse der Lebensstil sowohl die psychische als auch die körperliche Gesundheit. Menschen mit psychischen Erkrankungen haben ein bis zu doppelt so hohes Risiko für kardiometabolische Erkrankungen. Die Kommission analysierte 89 Interventionen aus 11 Ländern. 85 Prozent der Studien zeigten Verbesserungen der psychischen Gesundheit, 58 Prozent günstigere körperliche Werte. Trotz belegter Wirksamkeit werden Lebensstilmaßnahmen selten in psychiatrischen Diensten umgesetzt. Gründe sind fehlende Finanzierung, mangelnde Ausbildung und unzureichende Berücksichtigung sozialer Rahmenbedingungen. Die Autor:innen betonen, dass strukturelle Faktoren wie Armut, Wohnsituation und Ernährungssicherheit ebenfalls berücksichtigt werden müssen.
Ein zweiter Bericht der Kommission untersucht körperliche Nebenwirkungen von Psychopharmaka, darunter Gewichtszunahme und metabolische Störungen. Hier empfehlen Experten ergänzende Medikamente wie Metformin oder GLP-1-Agonisten zur besseren Verträglichkeit. Die Trennung von psychischer und physischer Versorgung wird als Hindernis für Prävention und ganzheitliche Therapie kritisiert. Eine bessere Integration beider Bereiche könnte dazu beitragen, die Lebenserwartungslücke von bis zu 15 Jahren zu schließen.
Beide Berichte fordern eine Neuausrichtung psychiatrischer Versorgung – weg von rein medikamentöser Behandlung, hin zu einem umfassenden, lebensstilorientierten Ansatz.
👉 Weiterlesen auf den Seiten des Deutschen Ärzteblatts
Implementing lifestyle interventions in mental health care: third report of the Lancet Psychiatry Physical Health Commission, Scott B Teasdale, Katarzyna K Machaczek, Wolfgang Marx, Melissa Eaton, Justin Chapman, Alyssa Milton, et al. DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00170-1
Holistic prevention and management of physical health side-effects of psychotropic medication: second report of the Lancet Psychiatry Physical Health Commission, Sean Halstead, Chloe X Yap, Nicola Warren, Sri Mahavir Agarwal, Bodyl A Brand, Sherry Kit Wa Chan, et al. DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00162-2
2 📌 Hey Smartphone, bin ich krank? - Wie KI Krankheiten hörbar macht 📱🩺
Künstliche Intelligenz könnte künftig helfen, Krankheiten allein durch akustische Analyse zu erkennen – ganz ohne Blutprobe. Ein Forschungsteam der Med Uni Graz untersucht, wie Sprach- und Atemgeräusche Hinweise auf körperliche und psychische Erkrankungen liefern.
Toningenieur Florian Pokorny und Linguistin Katrin Bartl-Pokorny analysieren Stimmproben mit KI-gestützten Verfahren. „Ein Computer kann aus Sprachaufzeichnungen lernen, Muster erkennen und sie dauerhaft speichern“, erklärt Pokorny. Die sogenannte Computer-Audition (CA) extrahiert Tausende akustische Merkmale und erstellt Spektrogramme – akustische Bilder mit hoher Informationsdichte. Das Verblüffende: Smartphones und Sprachassistenten könnten künftig erkennen, ob jemand krank ist – besser als das menschliche Ohr. Dies würde Diagnosen präzisieren, Fehldiagnosen reduzieren und unangenehme Untersuchungen vermeiden helfen.
Besonders spannend: Die Forschung zur Akustik des ersten Schreis bei Neugeborenen. Pokorny untersucht, ob sich Hinweise auf Entwicklungsstörungen wie Autismus bereits im frühen Kindesalter erkennen lassen. In einer Pilotstudie wird das Weinen von „Schreibabys“ analysiert – Babys, die überdurchschnittlich viel weinen und nur schwer zu beruhigen sind. „Diese Kinder zeigen später häufiger Verhaltensauffälligkeiten“, so Pokorny. Die KI soll helfen, vorsprachliche Auffälligkeiten frühzeitig zu identifizieren – und damit Risiken besser einschätzen zu können.
Veröffentlicht wurden erste Ergebnisse unter dem Titel "Hey Smartphone, am I ill?" in Frontiers in Young Minds.
👉 Weiterlesen auf den Seiten von science.orf
Bartl-Pokorny KD, Mallol-Ragolta A, Spiesberger AA, Semertzidou A, Löchner J, Pokorny FB and Schuller BW (2025) “Hey Smartphone, Am I Ill?” Detecting Diseases From The Voice. Front. Young Minds. 13:1509215. doi: 10.3389/frym.2025.1509215
3 📌 Zellgeflüster gegen Krebs – Kommunikation als Therapieansatz
Ein gesundes Immunsystem funktioniert über ein fein abgestimmtes Zusammenspiel spezialisierter Zellen. Wird diese Kommunikation gestört, drohen Krankheiten. Krebszellen nutzen gezielte Störmechanismen, um der Immunabwehr zu entgehen. Immuntherapien setzen genau dort an – mit teils beeindruckenden Erfolgen. Doch nicht alle Patient:innen sprechen gleich gut auf diese Therapien an. Verlässliche Vorhersagen fehlen bislang.
Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus Berlin, Heidelberg und London hat eine Methode entwickelt, mit der sich die Kommunikation zwischen Immunzellen präzise analysieren lässt. Die Technologie erlaubt erstmals, Millionen Zell-Zell-Interaktionen schnell und kostengünstig zu erfassen – sowohl im Labor als auch in der Klinik. Ziel ist es, besser zu verstehen, wie der Körper Virusinfektionen bekämpft, wie Autoimmunerkrankungen entstehen und warum Immuntherapien nicht bei allen wirken.

Die neue Technologie erlaubt die Analyse individueller Immunreaktionen und schafft die Grundlage für maßgeschneiderte Therapien. Entwickelt wurde der Ansatz durch enge Zusammenarbeit von Medizin, Informatik und Biowissenschaften – getragen von einem jungen Doktorandenteam. Die Forschenden konnten zudem erstmals dynamische Karten der Immunzellnetzwerke erstellen, die zeigen, wie Immunabwehr in verschiedenen Geweben koordiniert wird. Gemeinsam mit klinischen Partnern soll die Methode nun in die Praxis überführt werden – für gezieltere Behandlungen und bessere Therapieerfolge.
👉 Weiterlesen auf den Seiten des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung in der Charité
Vonficht, D., Jopp-Saile, L., Yousefian, S. et al. Ultra-high-scale cytometry-based cellular interaction mapping. Nat Methods (2025). https://doi.org/10.1038/s41592-025-02744-w
4 📌 Mikrobiom statt Antibiotikum – die neue Generation der Infektionsprävention
Endlich ein innovativer Schritt in Richtung mikrobiombasierter Prävention – mit Potenzial für viele Patient:innen. Ein gesundes Darmmikrobiom schützt nicht nur die Verdauung, sondern auch vor gefährlichen Infektionen. Forscher:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) wollen diesen Schutz gezielt nutzen – mit einem lebenden Biotherapeutikum. Im Fokus steht Klebsiella oxytoca, ein Bakterium, das krankmachende Keime wie Salmonellen aus dem Darm verdrängen kann.
Das Projekt „DeKox“ soll daraus eine gefriergetrocknete Kapsel entwickeln – als Alternative zu klassischen Antibiotika. Denn Breitbandantibiotika stören oft das Gleichgewicht im Darm und schaffen Platz für gefährliche Erreger. Die neue Methode setzt auf gezielte Mikrobiom-Regulation statt auf Substanzen, die auch nützliche Bakterien schädigen. In Mausmodellen zeigte K. oxytoca bereits, dass es pathogene Keime effektiv verdrängen und das Mikrobiom stabilisieren kann.
Besonders für immungeschwächte Patient:innen mit hartnäckiger K. pneumoniae-Besiedlung könnte das lebende Biotherapeutikum ein Durchbruch sein. Das DZIF fördert die Entwicklung mit 2,2 Millionen Euro – bis zur ersten klinischen Testung am Menschen. Die Forscher:innen arbeiten eng mit der Uniklinik Köln und dem Helmholtz-Institut für One Health in Greifswald zusammen, um Sicherheit und Wirksamkeit zu prüfen. Ziel ist eine zugelassene Arznei, die gezielt das bakterielle Gleichgewicht im Darm wiederherstellt. Josef Penninger vom HZI lobt den translationalen Ansatz: Von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung in Rekordzeit. Auch eine Ausgründung unter dem Namen „Arvalus Therapeutics“ ist bereits in Planung. Die Förderung läuft seit August 2025 und soll das Projekt über 40 Monate hinweg begleiten.
👉 Weiterlesen auf den Seiten des Helmholtz-Zentrums
🎧 Zur Infact-Podcastfolge des HZI: Unser Mikrobiom und wie es uns gesund erhält
5 📌 KI-gesteuerte Speiseröhre - Neue Hoffnung bei Speiseröhrenkrebs 🛠️🧪🤖
Bei fortgeschrittenem Speiseröhrenkrebs muss oft die gesamte Speiseröhre entfernt – ein belastender Eingriff mit vielen Risiken. Nun könnte ein medizintechnischer Durchbruch neue Perspektiven eröffnen: Eine künstliche Speiseröhre wurde erstmals im Journal of Medical Engineering & Technology vorgestellt. Entwickelt wurde der Prototyp von MINQ-Spezialistin Prof. Dr. Ines Gockel (Klinik für Viszeral- Gefäß und Akut-Chirurgie und VIGO am Klinikum Magdeburg) und Medizintechnikerin Dr. Kerstin-Evelyne Voigt.
Das Implantat besteht aus einem aktiven Muskelschlauch, der Nahrung in den Magen transportiert, und einem intelligenten Ventilsystem gegen Reflux. KI-gesteuerte Sensoren analysieren die Nahrung und passen Transport und Ventilfunktion individuell an. Das Ziel: weniger Komplikationen, bessere Funktionalität und neue Therapieoptionen für Patient:innen ohne geeignete Gewebealternativen. „Wir schließen damit eine wichtige Versorgungslücke“, so Ines Gockel – auch wenn der klinische Einsatz noch Zukunftsmusik ist. Offen bleibt, wie der Körper das Implantat annimmt und wie es sich mit Magen und Speiseröhrenrest verbindet. Auch die Batterielaufzeit und Langzeitverträglichkeit müssen weiter erforscht werden.
Die Vision: eine smarte, minimal-invasive Lösung für eine bislang schwer behandelbare Erkrankung. Die medizintechnische Entwicklung stammt von der Ingenieurin Voigt, die das Projekt initiiert und die technischen Grundlagen geschaffen hat sowie kontinuierlich dem klinischen Bedarf anpasst.
👉 Weiterlesen auf den Seiten des Klinikums Magdeburgs
Voigt, K. E., & Gockel, I. (2025). Artificial oesophagus – a new technology for oesophageal surgery. Journal of Medical Engineering & Technology, 49(6), 207–215. https://doi.org/10.1080/03091902.2025.2511836
PLUS …
💬 Über unseren Tellerrand
1️⃣ Mikroplastik-Studie: Unerwartet hohe Werte in Glasflaschen
Von wegen Glas ist unbedenklich… Eine aktuelle französische Untersuchung belegt: Mikroplastikpartikel sind in nahezu allen getesteten Getränken nachweisbar – von Wasser über Cola bis hin zu Bier und Wein. Die Konzentration lag je nach Produkt und Verpackung zwischen 3 und über 100 Partikeln pro Liter. Besonders überraschend: Glasflaschen enthielten teils deutlich mehr Mikroplastik als Plastikflaschen. So wurden in Cola aus Glas durchschnittlich 103 Partikel pro Liter gemessen, bei Plastikflaschen waren es nur etwa 2. Ähnliche Unterschiede zeigten sich bei Eistee, Bier und Limonade. Lediglich Wein bildete eine Ausnahme.

Die erhöhte Belastung stammt nicht vom Glas selbst, sondern von den lackierten Metallkapseln, mit denen viele Glasflaschen verschlossen werden. Die Partikel wiesen dieselbe chemische Zusammensetzung wie die Lackierung auf. Tests ergaben: Ungewaschene Kapseln können bis zu 287 Partikel pro Liter freisetzen. Eine Reinigung senkt diesen Wert deutlich.
Welche Auswirkungen Mikroplastik im Körper hat, ist bislang nicht abschließend geklärt. Die Studie zeigt jedoch, dass auch vermeintlich nachhaltige Verpackungen zur Belastung beitragen können. Hersteller sind gefordert, Maßnahmen zur Reduktion zu ergreifen – etwa durch verbesserte Reinigungstechniken.
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Microplastic contaminations in a set of beverages sold in France, Iseline Chaïb, Périne Doyen, Pauline Merveillie, Alexandre Dehaut , Guillaume Duflos https://doi.org/10.1016/j.jfca.2025.107719
2️⃣ Flugzeugtoiletten als Frühwarnsysteme: Superbugs im Bord-Abwasser
Das Abwasser von Flugzeugtoiletten könnte ein entscheidendes Warnsystem für die weltweite Verbreitung antimikrobiell resistenter Superbugs darstellen, wie eine internationale Studie unter Leitung der australischen Forschungsorganisation Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) zeigt. Analysiert wurden Proben von 44 internationalen Flügen aus neun Ländern, die in Australien landeten. Dabei wurden neun prioritäre Krankheitserreger identifiziert – darunter auch multiresistente Krankenhauskeime.
Besonders alarmierend: Fünf dieser Superbugs wurden auf allen Flügen nachgewiesen. Bei 17 Flügen zeigte sich sogar eine Resistenz gegen Reserveantibiotika. Im städtischen Abwasser Australiens war dieses Resistenzgen im gleichen Zeitraum nicht nachweisbar – ein Hinweis auf die Einschleppung über den Reiseverkehr. Die Methode basiert auf molekularen Techniken, mit denen mikrobielle Signaturen und Resistenzprofile erfasst werden. Sie gilt als nicht-invasiv und kostengünstig.
Auch geografische Unterschiede wurden deutlich: Flüge aus Indien wiesen höhere Konzentrationen resistenter Gene auf als solche aus Europa oder Großbritannien. Die Ursachen liegen laut den Forschenden in unterschiedlichen Antibiotikaeinsätzen, Hygienestandards und Gesundheitssystemen. Nukleinsäuren bleiben bis zu 24 Stunden stabil – selbst bei Einsatz von Desinfektionsmitteln. Damit ist die Methode für die Überwachung geeignet. Die Studie, veröffentlicht in Microbiology Spectrum, unterstreicht die Bedeutung globaler Monitoring-Systeme für die Bekämpfung der „stillen Pandemie“.
👉 Weiterlesen auf den Seiten von pressetext
📬 In unserer Mailbox
1️⃣ 👁️ Hilfe, die bleibt: Kinder aus Tschernobyl zur Augenuntersuchung in Manhagen
Seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 sind die Folgen für viele Familien bis heute spürbar – gesundheitlich, sozial, wirtschaftlich. Der Verein Pryvit bringt seit 2011 jedes Jahr Kinder aus der Region zur Erholung nach Schleswig-Holstein. Mit dabei: ein Besuch in der Augenklinik Manhagen, die seit 2014 mit Herz und Know-how unterstützt.
🩺 Dieses Jahr wurden 20 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren untersucht – viele zum ersten Mal mit modernen Geräten. Insgesamt wurden in zehn Jahren rund 400 Kinder untersucht – mit viel Empathie, Fachwissen und dem Wunsch, ein Stück Lebensqualität zu schenken.
👉 Zur PM der Klinik Manhagen
Der Verein organisiert u.a. Erholungsreisen für Kinder aus verstrahlten Gebieten rund um Narodychi (Ukraine), medizinische Untersuchungen oder Freizeitangebote. In den letzten Jahren hat Pryvit auch Geflüchteten aus der Ukraine geholfen – mit Unterkünften, Sprachkursen und Integrationsangeboten.
📣 Ankündigungen
1️⃣ Lifeblood: Edvard Munchs Blick auf Gesundheit, Krankheit und Heilung 🖼️ 🎨🩸👁️💉
Nicht ganz nah - aber sehenswert: Im renommierten Edvard-Munch-Museum in Oslo gibt es derzeit eine eindrucksvolle Ausstellung, die neue Perspektiven auf den norwegischen Künstler wirft. In einem Dialog zwischen medizinischen Artefakten und historischen Fotografien werden bislang wenig bekannte Seiten seiner Biografie sichtbar. Die Ausstellung gewährt Einblicke in Edvard Munchs tiefes Interesse am Gesundheitssystem – ein System, dessen rasante Modernisierung er hautnah an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert miterlebte. Sie zeigt, wie Munchs Kunst von persönlichen und gesellschaftlichen Erfahrungen mit Krankheit und Medizin geprägt wurde. Seine Werke stehen im Dialog mit historischen Objekten wie Inkubatoren, Impfpässen und Pflegeabzeichen. Sie reflektieren den Wandel des Gesundheitswesens zwischen 1863 und 1944. Die Kunst lädt hier zur Auseinandersetzung mit Verletzlichkeit, Heilung und Pflege ein.

„Lifeblood“ stellt provokante Fragen zur Rolle der Medizin in unserem Leben. Die Ausstellungsstücke stammen u.a. vom Norwegischen Nationalmuseum, dem Teknisk Museum in Oslo, der Wellcome Collection in London, dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, dem Musée des Moulages in Paris sowie weiteren regionalen Museen und Privatpersonen. arte hat hierzu einen kurzen Trailer veröffentlicht.
👉 Mehr Informationen zur Ausstellung auf den Seiten des MUNCH-Museums
📅 Wann: bis zum 21. September 2025
📍 Wo: MUNCH-Museum, Edvard Munchs plass 1, 0194 Oslo
Falls Norwegen zu weit ist, gibt es auch in Chemnitz (Kulturhauptstadt!) eine neue Munch-Ausstellung zum Thema "Angst". Hier werden unter dem Motto »C the unseen« auch Tabuthemen wie Angst und Einsamkeit sichtbar gemacht. Edvard Munchs Werke, die emotionale Seelenlandschaften zeigen, bilden den künstlerischen Rahmen für diese Auseinandersetzung. Der norwegische Maler war eng mit Chemnitz verbunden – mehrere Hauptwerke entstanden hier, darunter Porträts für die Familie Esche. Nach fast 90 Jahren kehrt sein Gemälde Zwei Menschen. Die Einsamen als Leihgabe aus den USA zurück in die Stadt.
📅 Wann: 10. August bis 2. November 2025
📍 Wo: Kunstsammlungen Chemnitz, Theaterplatz 1, 09111 Chemnitz
2️⃣ ESC Congress 2025 together with World Congress of Cardiology
Am letzen August-Wochenende trifft sich die internationale Kardiologie-Community in Madrid. Gastgeber ist die European Society of Cardiology (ESC), die europäische Fachgesellschaft der Kardiologen. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto Cardiology Beyond Borders mit dem Fokus auf Global Health. Im Zentrum stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im globalen Kontext.
👉 Zur Kongress-Homepage und zum wissenschaftlichen Programm
📅 Wann: 29. August bis 1. September 2025
📍 Wo: Messegelände IFEMA Madrid, Centro de Convenciones Sur (Süd), Avenida del Partenón, 5, 28042 Madrid, España
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